Hast Du auch schon vor dem Regal mit dem grossen Angebot an Acrylfarben gestanden und Dich dabei gefragt, mit welcher Farbe Du am Besten mit dem Dot Painting anfangen sollst bzw. welche Farbe für Dich am Besten geeignet ist?
Dies ist eine der Fragen, welche die Teilnehmer meiner Kurse häufig beschäftigt. Gerne erläutere ich einige Vor- und Nachteile diverser Acrylfarben. Letztendlich wirst Du jedoch mit der Zeit selber feststellen, welche Farbe die Richtige für Dich ist.
Tubenfarben: Diese sind in der Regel pastös und müssen verdünnt werden. Ich nehme Wasser dafür und mische Farbe und Wasser ungefähr im Verhältnis 1:1. Das Gute daran ist, dass man sich die Konsistenz mischen kann, mit der man am Besten dotten kann. Das Mischen mit Wasser lässt die Leuchtkraft der Farben nicht leiden. Am liebsten rühre ich die Farben in kleinen, verschliessbaren Farbtöpfen* an und somit hat man einen kleinen Vorrat, mit dem man mehrere Werke gestalten kann, da die Farbe darin sehr lange hält und nicht austrocknet.
Das Verdünnen der Farben ist manchmal nicht so ganz einfach für Dot Painting Starter und für viele häufig ein Grund, nicht mit Tubenfarben zu arbeiten. Aber auch das Verdünnen der Farben ist wie das Erlernen des Dot Painting letztendlich Übungssache.
Zudem kann man die Tubenfarben sehr gut dosieren und untereinander mischen.
Farben aus der Flasche: Diese werden häufig sehr gerne beim Dot Painting Start gewählt, da die Konsistenz der Farben in der Regel schon „dotting-fertig“ ist, also nicht mehr verdünnt werden muss. Somit kann man sich vorerst auf das Lernen der Maltechniken und Erstellen von Designs konzentrieren. Acrylfarben aus der Flasche lassen sich -wie die Tubenfarben- sehr gut untereinander mischen und auch dosieren.
Farben aus dem Glas: Diese haben im Normalfall bereits eine Kosistenz, die man direkt zum Dotten benutzen kann, also nicht mehr verdünnen muss. Der Nachteil hier ist, dass sich diese Farben schwer (durch Kippen) dosieren lassen und dies kann das Mischen der Farben untereinander erschweren. Dieses „Problem“ würde ich mit einer Pipette* lösen (so mache ich es mit den Porzellanfarben aus dem Glas, welche ich benutze), denn mit dieser kann man die Farben recht genau dosieren. Da ich ausschliesslich Metallictöne bei den Glasfarben benutze, mische ich diese nicht untereinander, sondern gehe mit dem Dotting Tool direkt in das Glas. Dies ist natürlich auch mit allen anderen Farbtönen möglich, falls man nicht mischen möchte.
Wie Du siehst, gibt es auch bei der Wahl der Acrylfarbe kein Richtig oder Falsch. Am Besten ist Ausprobieren und schauen, was mit der Zeit am Besten für Dich funktioniert.
Wie denkst Du zu dem Thema? Hast Du auch vor diversen Schwierigkeiten gestanden oder gibt es für Dich bei der Auswahl noch Unklarheiten?
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